Heute wollten Anna, Johanna und ich uns Zomba von oben anschauen.
Rauf aufs Zomba Plateau.
Wir liefen zuerst den Potatoe Weg. Der war so unfassbar steil und eigentlich echt nicht die Bezwingung wert.
Es war Sanddreck wie immer und so steil, dass ich mehrfach wieder rückwärts bin. Aber unfreiwillig.
Nach 3,5 Stunden sind wir komplett nass oben am See angekommen und legten um 10 Uhr morgens die erste Pause ein.
Wir liefen dann noch zum Wasserfall und umrundeten den See. Überall trafen wir Malawi, die Holz auf Rädern, Motorrrädern und manchmal sogar Lastern nach unten fuhren. Malawi die Holz packten, Holz schlugen und Holz durch die Gegend trugen. Fast alle nur mit Muskelkraft. Aber wenn sie so fleißig weiter machen, dann ist in wenigen Jahren echt viel verschwunden.
Auch die Kinder schleppten ohne Ende riesige Baumstämme durch die Gegend.
Bei dem ganzen auf und ab und zwar sooooo steil, waren wir ja auch ohne Bäume komplett an unserer Leistungsgrenze angekommen, und die…. Richtig krass…..
Auf dem Weg runter waren wir echt fix und alle. Als wir am Nachmittag wieder eintrudelten waren unsere Beine Gummi und unsere Schuhe bis auf die Socken komplett braun verdreckt.
Aber Zomba mal von oben gesehen zu haben. Zu sehen, woher die vielen Fahrräder voll Holz kommen und mal etwas mehr Natur und noch kleine wunderschöne Flecken zu sehen, war echt toll. Gerade mal bisschen Natur war wirklich wunderschön! Ich habe mich direkt ganz heimisch gefühlt.