Das Frühstück hat sich heute auf eine halbe Papaya und etwas trockene Cornflakes beschränkt, blieb auch tatsächlich das einzige an Essen, bis wir zum Abend ziemlich überteuert essen gegangen sind. Wir waren schon extrem hungrig und zahlten deswegen diese Preise, Hauptsache endlich etwas im Magen.
Den ganzen Tag brauchten wir für die Organisation unses Gepäcks. Am Telefon sagte man uns, es sei nicht da. Ich bat eine Krankenschwester um Hilfe, die auf Chechewa doch tatsächlich mehr bewirkt hat. Es sei nun da.
Wir machten uns auf die lange Fahrt zum Flughafen auf.
Wieder so viele Eindrücke, so viele Erlebnisse wie von Verkäufern umgarnt zu werden, die dir zwanghaft etwas verkaufen wollen. Du kommst schier nicht mehr weg.
Oder irgendwelche Afrikaner, die dir deinen Koffer aus der Hand reißen und dich unbedingt irgendwo hin fahren wollen. Den dann wieder zu bekommen, ist nicht so leicht wie man glaubt.
Ich war froh, dass das Gepäck da war, den kleinen Schmerz dass der Koffer demoliert, kaputt und aufgebrochen war, musste ich hinnehmen. Ich bin dankbar über den verbliebenen Inhalt, und dass ich nun die Klamotten für die Arbeit morgen im Krankenhaus habe.
Um 19.30 Uhr geht es fix und alle ins Bett.





